9. Dezember – Das Haus am See (Advenzia)

9. Dezember „Das Haus am See“ Der breiten Handelsstraße folgend erreichte ich gegen Mittag den See. Er war in etwa so groß wie zwei Fußballfelder, und schien zugefroren zu sein. Auf seiner Oberfläche glitzerte eine dicke Schneedecke. Dennoch wagte ich es nicht eine Abkürzung direkt über den See zu nehmen, sondern entschied mich für den„9. Dezember – Das Haus am See (Advenzia)“ weiterlesen

8. Dezember – Auf dem Weg (Advenzia)

8. Dezember „Auf dem Weg“ Meine Nachforschungen hatten ergeben, dass der alte Wald von Advenzia sich nicht unmittelbar vor den Toren der Stadt befand. Vom Wirt der Schenke erfuhr ich, dass sich hinter den alten Stadttoren zunächst ringsherum Felder und Bauernhöfe befänden, welche die Versorgung der Stadt sicher stellen sollten. Einige davon hatte ich bereits„8. Dezember – Auf dem Weg (Advenzia)“ weiterlesen

7. Dezember – Der Wachturm im Westen (Advenzia)

7. Dezember „Der Wachturm im Westen“ Als ich in meinem Bett erwachte, schien die Morgensonne zum Fenster hinein. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es bereits Vormittag war. Verschlafen blinzelte ich in einen neuen Tag. Es dauerte einen Moment, bis ich mir klar wurde, wo ich war. Dann kamen nach und nach die„7. Dezember – Der Wachturm im Westen (Advenzia)“ weiterlesen

6. Dezember – Stadtmauer (Advenzia)

6. Dezember “Stadtmauer” Ich drehte mich im Halbschlaf in meinem Bett um, und schaute auf den kleinen Wecker, welcher auf meinem Nachttisch stand. Meine Güte – WIE spät war es?? Erschrocken fuhr ich hoch, und schaute noch einmal ungläubig auf die Uhr. Deren Zeiger standen auf kurz nach Mitternacht. Dabei hatte ich doch nur für„6. Dezember – Stadtmauer (Advenzia)“ weiterlesen

5. Dezember – Bäckerei (Advenzia)

5. Dezember „Bäckerei“ Sehr früh am nächsten Morgen stand ich vor dem großen schönen Fachwerkhaus mit dem Brezel-Emblem auf violettem Grund. Der Bäckerei von Advenzia. Es war noch dunkel, und warmes Licht schien durch die dicken Scheiben nach draußen. Neugierig presste ich mein Gesicht an eines der dicken Fenster, um einen Blick auf das zu„5. Dezember – Bäckerei (Advenzia)“ weiterlesen

4. Dezember – Marktplatz (Advenzia)

4. Dezember „Marktplatz“ Staunend schlenderte ich an diesem Vormittag über den bunten Marktplatz. Hier wimmelte es nur so von Menschen aller Altersklassen, und wieder erkannte ich zu meiner Überraschung, dass viele von ihnen mit mittelalterlich anmutenden Gewändern und Mänteln bekleidet waren. Mir schien zum wiederholten Male, als sei die Zeit an diesem Ort einfach stehen„4. Dezember – Marktplatz (Advenzia)“ weiterlesen

3. Dezember – Hutmacherinnenstube (Advenzia)

3. Dezember „Hutmacherinnenstube“ „Ja bitte …?“, tönte es verschlafen hinter der Pforte hervor. Ein hutzeliges, altes Weib rieb sich verschlafen die Augen und es dauerte einen Moment, bis sie mich erkannte. „Herzchen, du bist es! Ich hatte später mit dir gerechnet. Hmm … aber keine Sorge … Komm herein, komm herein, wie unhöflich von mir„3. Dezember – Hutmacherinnenstube (Advenzia)“ weiterlesen

2. Dezember – Die Straßen der Stadt (Advenzia)

2. Dezember „Die Strassen der Stadt“ Als ich am darauf folgenden Morgen erwachte, war es bereits hell. Wie durch Zauberhand brannte das Feuerchen im kleinen Kamin immer noch, und eine behagliche Wärme erfüllte den Raum. Ich öffnete eines der Fenster, welche zum Innenhof des Gasthauses zeigten. Ein frostiger Wind begrüßte mich an diesem Morgen und„2. Dezember – Die Straßen der Stadt (Advenzia)“ weiterlesen

1. Dezember – Der steinerne Krug (Advenzia)

Ein Page führte mich auf mein Zimmer. Vor einer Tür im zweiten Stock lud er mein Gepäck ab, und erklärte mir kurz alle wichtigen Formalitäten. Ich gab ihm ein Trinkgeld, woraufhin er sich mit einer denzenten Verbeugung höflich verabschiedete, und dann wieder nach unten ging.

Mit einem Messingschlüssel öffnete ich das Schloss der alten Holztür […]

Einleitung: Eine aufregende Reise durch den Advent (Advenzia)

Eine aufregende Reise durch den Advent

„Endstation, alles aussteigen!“, hörte ich eine Stimme rufen. Es dauerte einen Moment, bis ich mich wieder orientieren konnte. Verschlafen streckte ich mich und strich mir anschließend mit beiden Händen über das müde Gesicht. Dann rieb ich meine müden Augen, gähnte einmal herzhaft, und blickte mich im Abteil um. Alle anderen Mitfahrenden waren bereits verschwunden […]