Doktor Wald (Gedicht)

„Doktor Wald“

 

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen,

mich unverstanden fühle oder alt,

und mich die holden Musen nicht liebkosen,

dann konsultiere ich den Doktor Wald.

 

Er ist mein Augenarzt und Psychiater,

mein Orthopäde und mein Internist.

Er hilft mir sicher über jeden Kater,

ob er von Kummer oder Cognac ist.

 

Er hält nicht viel von Pülverchen und Pille,

doch umso mehr von Luft und Sonnenschein.

Und kaum umfängt mich angenehme Stille,

raunt er mir zu: „Nun atme mal tief ein!“

 

Ist seine Praxis oft auch überlaufen,

in seiner Obhut läuft man sich gesund.

Und Kreislaufkranke, die noch heute schnaufen,

sind morgen ohne klinischen Befund.

 

Er bringt uns immer wieder auf die Beine,

das Seelische ins Gleichgewicht,

verhindert Fettansatz und Gallensteine.

nur – Hausbesuche macht er leider nicht.

 

(Autor: Förster Helmut Dagenbach, 1986)

Ein Kommentar zu “Doktor Wald (Gedicht)

  1. Der Wald ist ein Lebewesen, so wie du und ich
    Berührung ist Kontakt und Kommunikation
    Sei achtsam, liebevoll und Vergiss das nicht
    Nur dauerhafte gute Kommunikation hät dich in Form

    Gesundheit geht einher mit der Resonanz
    aus Licht in Fom von Farbe, Schwingung und Gesang
    mit dem harmonisch bedingungslosen Tanz
    Glück und Freude Schenken und Helfen, wo man kann

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